Grundsätzlich ist es heute möglich eine Fachrichtung oder eine Wissenschaft an einer regulären oder einer Fernuniversität zu studieren. Das Studium kann dann während der Berufstätigkeit ausgeübt werden und umfasst mehrere Jahre. Der Abschluss an einer Fernuni ist dem des regulären Studiums gleichwertig, die Kosten des Studiums variieren je nach Hochschule und Fernakademie.
Fernstudium in Biologie, Inhalt und Verlauf
Als Laborant oder Technischer Assistent sind Sie mit einem Abschluss in Biologie ein gefragter Arbeitnehmer in Deutschland. Es ergeben sich damit ganz neue Berufschancen. Ein Studium in Biologie vermittelt Ihnen alle nötigen Grundlagen, Methoden und Kenntnisse, die Sie für einen erfolgreichen Start in den Beruf brauchen. Die Hochschulen bieten verschiedene Schwerpunkte im Bereich des Biologie-Fernstudiums an. Verbreitete Themenkomplexe sind zum Beispiel die Botanik, die Zoologie, die Mikrobiologie und die Anthropologie. Der Hauptteil des Studiums wird von zu Hause aus geleistet. Das Lehrmaterial wird regelmäßig zugesandt. Über Diskussionsforen, Chats und Mailing-Listen können Sie sich regelmäßig mit ihrem Dozenten austauschen. Zusätzlich gibt es so genannte Präsenzphasen, in denen Prüfungen und Seminare stattfinden. Anbieter sind diverse Fernstudiumsinstitute und die Universität Mainz. An der Uni Mainz können übrigens Mitarbeiter aus dem Laborbereich ein so genanntes Vordiplom in Biologie machen, auch im Rahmen eines Fernstudiums. Und vielleicht machen Sie später noch ein Fernstudium MBA, mit welchem Sie z. B. bei großen Unternehmen wie Bayer einen Vorsprung haben können.
Welche Berufe können Sie nach dem Biologiestudium ausüben?
Zunächst einmal ist es möglich als Gymnasiallehrer zu arbeiten. Wenn Sie auf ein Lehramt studieren, müssen Sie allerdings während des Studiums Biologie mit einem anderen Fach kombinieren. Hier bietet sich eine andere Naturwissenschaft oder Mathematik an. Die meisten Studienabgänger konzentrieren sich jedoch auf die Forschung in den Bereichen Medizin, Pharma, Umweltschutz, Biotechnologie, Nahrungsmittelindustrie oder Agrarindustrie. Hier wären besonders folgende Gebiete zu nennen: Die Neurobiologie, die Ökologie, Gentechnik und Genetik, die Proteinstrukturforschung und die molekulare Physiologie, die Zell- und Entwicklungsbiologie, die Nukleinsäureanalytik und die molekulare Evolution, die Biomedizin und die Biodiversitätsforschung. Diese Arbeitsplätze sind jedoch rar und meistens befristet oder projektbezogen. Andere Möglichkeiten ergeben sich, wenn Sie in so genannten Nischen eine Beschäftigung finden, zum Beispiel in der Pharmaindustrie als Klinischer Prüfer von Arzneimitteln, als Produktmanager, als Wissenschaftlicher Dokumentar oder als Pharmaberater. Auch als Wissenschaftsjournalist, Applikationsspezialist, Einkäufer in der Medizintechnik, Produktspezialist, Vertriebsleiter, Chemie-Laborant und als Medizintechniker können Sie Fuß fassen. Zusätzlich haben Sie in den Zoos, Naturparks oder bei Unternehmensberatungen eine Chance.
Bild: panthermedia.net Wavebreakmedia ltd
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23. August 2011
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