Die Internationale Physikolympiade

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Kinder steigern das Interesse für Physik und die Naturwissenschaften gewinnen Wissenschaftler von morgen

Jeder kennt die alle 4 Jahre stattfindenden olympischen Sommerspiele, aber es gibt inzwischen eine große Anzahl an Veranstaltungen und Wettbewerben, die sich auch mit dem Titel Olympiade schmücken. Diese müssen auch gar nicht mit körperlichen Leistungen zu tun haben, sondern setzen stattdessen einen wachen und schnellen Geist vor. Bestes Beispiel: Die Internationale Physikolympiade.

Für von der Physik unbeeindruckte Gemüter hört sich das ganze nicht spektakulär an. Es klingt eigentlich nach ganz viel Arbeit. Die Olympiade findet nämlich in der Regel an zwei Tagen statt und die Olympioniken müssen sowohl theoretische als auch praktische Aufgaben der Physik bewältigen – nachdem Sie in ihren Heimatländern eine Vorauswahl durchlaufen mussten, was in Deutschland 4 Runden bedeutet. So bleiben von 400 Bewerben am Ende nur 5 übrig.

Und die teilnehmenden Schüler müssen sich auch sehr stark für Physik interessieren, denn die Aufgaben der Vorauswahl und besonders der Olympiade übersteigen den „normalen“ Physikunterricht bei weitem. Die Teilnehmer werden aber dahingehend für ihre Mühen belohnt, dass es im Gastgeberland nach den zweitägigen „Prüfungen“ eine Reihe von Veranstaltungen und Ausflügen gibt, welche das Wissen der Olympioniken vergrößert. So werden 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, die Schüler steigern ihr Interesse an der Physik und die Naturwissenschaften fördern die Wissenschaftler von morgen.

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