Wer Realschule, Hauptschule oder Abitur hinter sich bringt, steht in jedem Fall vor der Frage, welchen Berufsweg er einschlagen sollte. Möglichkeiten werden in der heutigen Zeit in Hülle und Fülle geboten. Diese können in einer Lehre, in einem Studium, in einem Freiwilligen ökologischen oder sozialen Jahr und andere Wege münden. Doch wie finden Sie nunmehr heraus, was das Richtige für Sie ist und in welchem Beruf Sie glücklich werden? Der Wahl des richtigen Berufes ist keinesfalls einfach und sollte im Vorfeld gut durchdacht werden, eben weil es auch so viele Möglichkeiten gibt. Das Freiwillige ökologische und soziale Jahr gelten normalerweise nur als Übergangslösung. Die Bundeswehr zieht auch nicht mehr automatisch ein, ist aber für einige bestimmt reizvoll, aber auch kein alltäglicher Beruf.
Die Berufsorientierung
Selbstverständlich befassen sich neben der Arbeitsagentur auch die Schulen selber mit dem Thema Berufsorientierung und wie sie den Schülern helfen können, Fuß zu fassen und den richtigen Weg zu ebnen. Daher werden sogenannte Berufsorientierungstage angeboten, die Ihnen dabei helfen sollen, den für sich persönlichen Weg zu finden. Unter dieser Orientierung versteht man Schnuppertage in Unternehmen oder das bestimmte Studiengänge und Universitäten sich vorstellen. Alle, die daran als Veranstalter teilnehmen, versuchen die Schüler für sich zu gewinnen.
Die Berufsorientierung wird je nachdem, welchen schulischen Werdegang man eingeschlagen hat, ein Jahr vor Schulabschluss durchgeführt. Auch ein Praktikum soll dabei helfen, erste praktische Erfahrungen zu sammeln und sich somit auf den beruflichen Alltag einzustellen.
Das Studium
Entscheiden Sie sich für ein Studium, stellt sich schnell die Frage, was studieren? Studiengänge werden wie Sand am Meer angeboten. In aller Regel gilt, dass Sie sich für ein Studium entscheiden, welches die persönlichen Interessen wiederspiegeln. Naturwissenschaftler sind bspw. mit einem Biologie Studium gut bedient, während geisteswissenschaftliche Studiengänge Absolventen anlocken, die in Sprachen oder Geschichte und Sowi gut waren. Berufsorientierungen allein reichen hier normalerweise nicht aus, da der Weg zum Studium ein sehr schwieriger sein kann. Normalerweise ist es auch lediglich den Schülern vorbehalten, die Abitur gemacht haben. Wenn Realschüler ein Studium beginnen wollen, müssen sie hier eventuell bestimmte Auflagen erfüllen, wie unter anderem Berufserfahrung vorweisen oder aber sie müssen das Abitur nachholen. Dies kann von Universität zu Universität unterschiedlich ausfallen und sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden.
Bild: panthermedia.net CandyBox Images
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2. September 2011
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